„Der Meister ist da und ruft dich!“

Im Gottesdienst am 3. Mai stand Johanna ganz im Mittelpunkt dieses Tages. Die diesjährige Konfirmandin der Gemeinde Kalefeld-Willershausen feierte zusammen mit ihrer Familie und der versammelten Festgemeinde ihr christliches Bekenntnis für ein Leben mit Gott.

Der Gottesdienst begann mit einer Lesung aus Psalm 18,29–31, die von Priester Norbert Thiel vorgetragen wurde:

„Denn du erleuchtest meine Leuchte; der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen. Gottes Wege sind vollkommen; die Reden des Herrn sind durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.“

Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Joachim Richter, ging in seiner Predigt auf die Worte der Lesung und das Chorlied „Der Herr ist mein Licht“ ein. Dabei stellte er das Licht aus Jesus Christus in den Mittelpunkt. Der Vorsteher zeigte das Beispiel von größter Dunkelheit auf und die Auswirkung eines noch so kleinen Kerzenlichtes, die Finsternis zu erhellen. Er sprach dabei die junge Konfirmandin Johanna direkt an, dass auch sie von diesem Licht umgeben sei und sie sich sicher fühlen könne auf ihrem weiteren Lebens- und Glaubensweg. Damit habe Johanna die Möglichkeit, mit dem lieben Gott in allen Situationen über Mauern zu springen. Dann leitete er zum Bibelwort für diesen besonderen Gottesdienst über, das in Johannes 11,28b zu finden ist:

„Der Meister ist da und ruft dich.“

Mit diesen Worten informierte Martha ihre Schwester Maria, dass Jesus eingetroffen war und sie sehen wollte. Diesen Satz übertrug der Gemeindevorsteher auf die Konfirmandin sowie auf die Festgemeinde.

In seinem Predigtbeitrag sprach Hirte Herfred Schwarz die Konfirmandin sehr persönlich an, erinnerte an ihre Taufe und die Heilige Versiegelung und dass Johanna die Verantwortung für ihren Glauben mit dem heutigen Tag nun selbst übernehme.

Nach dem Verlesen des Konfirmandenbriefes, in dem sich der Stammapostel in jedem Jahr persönlich an die Konfirmanden wendet, trat Johanna zum Chorlied „Ich lege meine Hände…“ vor den Altar. Nach einer feierlichen Ansprache des Gemeindevorstehers und ihrer Antwort auf die Frage, ob sie ihren weiteren Weg als neuapostolische Christin in der Treue zu Gott zurücklegen wolle, bestätigte Johanna dies mit ihrem „Ja“ und legte das Gelübde ab. Daraufhin empfing sie den Konfirmationssegen.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls mit der versammelten Festgemeinde wurde der Gottesdienst mit dem Schlusssegen beendet, und die Konfirmandin wurde von der Festgemeinde herzlich beglückwünscht.

Bericht und Bilder: MWe