Besuch von zwei Bezirksaposteln

In der Apostelgeschichte 8, 12.14 wird berichtet, dass die beiden Apostel Petrus und Johannes nach Samarien gesandt wurden, weil dort das Wort Gottes, verkündigt durch Philippus, mit Begeisterung angenommen wurde. Weiter heißt es dort, dass eine große Freude in der Stadt war. Am Mittwoch, 5. Juni 2019, konnten die Gemeinden Osterode und Kalefeld-Willershausen ähnliches erleben. Die beiden Gemeinden wurden in Osterode zum Abendgottesdienst von zwei Aposteln besucht, den Bezirksaposteln Krause (Nord- und Ostdeutschland) und Isnugroho (Südostasien).

Schon die Ankündigung des Besuchs löste große Freude in den Gemeinden aus. Diese Freude wurde durch die Einkehr beider Bezirksapostel um ein vielfaches gesteigert. Im Gottesdienst zeigte Bezirksapostel Krause u.a. auf, dass wir uns in unserem Glauben auch mal durch bestimmte Situationen „hindurchbeten“ müssen. Rückblickend auf den IJT warb er dafür, dass wir alle Verständnis für die Bedürfnisse der Jugend aufbringen mögen. Eingehend auf das vorgelesene Bibelwort (Jeremia 17, 7.8) macht der Bezirksapostel deutlich, dass derjenige, der sich nur auf seinen „starken Arm“ verlässt, nicht die Hilfe Gottes erfährt und somit allein ist. Wer sich aber auf Gott verlässt, der erkennt seine Hilfsbedürftigkeit und erlebt Gottes Hilfe. Dann können sich auch Früchte des Heiligen Geistes entwickeln, so der Bezirksapostel. Es gilt daher auch einmal einen sogenannten „Dennoch Glauben“ zu beweisen (vgl Psalm 73) und auch zu „bleiben“, obwohl wir alle ganz unterschiedlich sind. Die Seelenbildung, so der Bezirksapostel, ist doch überall gleich. Wir messen Segen oft an irdischen Gütern. Jesus hat auf Erden keine irdischen Güter oder Besitz gesammelt, sondern hinterließ uns das Heil.

Bezirksapostel Isnugroho berichtete im Dienen aus seinem Arbeitsbereich Südostasien. Er sprach von unterschiedlichen Verhältnissen in den Ländern und viel Armut. So gibt es dort Bereiche, wo Priester vier Stunden zu Fuß gehen müssen, um Gemeinden zu erreichen, um dort Gottesdienste durchzuführen. Weiter berichtete er von einem Priester, der sich am Samstag bei der Stallarbeit verletzt hatte und dennoch am nächsten Tag den Gottesdienst hielt, obwohl es ihm nicht gut ging. Nach dem Gottesdienst ging er dann doch ins Krankenhaus. Dort sagte man ihm, dass er von einer Schlange gebissen war und eigentlich nicht mehr leben könne. Er wurde aber wieder gesund. So ist auch die Hilfe Gottes dort immer wieder erlebbar. Nach dem Gottesdienst berichtete Bezirksapostel Isnugroho noch von Umfang und Struktur in seinem Arbeitsbereich.

Daran anschließend waren dann alle noch zu einem „kleinen Imbiss“ eingeladen. Die Glaubensgeschwister hatten zu Hause liebevoll zubereitete Speisen mitgebracht. So wurde reichlich „aufgetischt“. Das besondere aber war, dass viele Gespräche, auch mit den Bezirksaposteln, geführt werden konnten. Am späten Abend fand dieser besondere Tag dann seinen Abschluss und alle fuhren voller Freude nach Hause. Das war ein Tag, der noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird…

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